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KreisChorVerbands Emsland - Grafschaft Bentheim

Hinweise auf Konzertveranstaltungen finden Sie auch im Menüpunkt Konzerte und Veranstaltungen

 


„Nur für Männer“

Viele Chöre beklagen einen Mangel an Sängern. Sicher gibt es aber eine erhebliche Zahl von Männern, die vielleicht gern mal in einem Chor singen würden – sich aber nicht trauen oder entschließen können. Das Lingener Männerquartett (LMQ) – ein Männerchor mit 30 Sängern – hat sich vorgenommen, den zaudernden Artgenossen hilfreich zur Seite zu stehen. Von Mittwoch, 1. März, bis Mittwoch, 29. März, bietet die Chorleiterin des Lingener Männerquartetts , Eline Harbers, jeweils von 18 bis 19 Uhr im Haus der Vereine in Lingen an fünf Abenden einen Kursus für Männer an, die schon immer mal mehr singen wollten als nur unter der Dusche.
Der Kursus ist offen für alle Interessierten Männer und verpflichtet keinen Teilnehmer gegenüber dem LMQ als Organisator. Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro. Vermittelt werden Grundkenntnisse in Notenkunde, Rhythmik und Stimmbildung sowie das gemeinschaftliche mehrstimmige Singen. Anmeldungen für den Kursus mit Eline Harbers werden bis zum Mittwoch, 15. Februar , per E-Mail an info@lmq-lingen.de entgegengenommen.



© Grafschafter Nachrichten 23.01.2023


© Grafschafter Nachrichten Do. 05.01.2023 Seite: 22


© Grafschafter Nachrichten                                                             03.01.2023 Seite 17


© Grafschafter Nachrichten                                                   3.01.2023 Seite 17


Ems-Zeitung LOKALES SEITE 14 DIENSTAG 20. DEZEMBER 2022

 

Die eigene Stimme singend erleben

Kinder in Spahnharrenstätte haben Spaß am Gesang / Worauf es dabei ankommt

 

In der Kindertagesstätte St. Johannes der Täufer in Spahnharrenstätte wird täglich gesungen.
In der Kindertagesstätte St. Johannes der Täufer in Spahnharrenstätte wird täglich gesungen.

Lambert Brand

 

Musizieren mit Kindern ist nicht nur wichtig, sondern kann auch Spaß machen. Das zeigt ein Beispiel aus Spahnharrenstätte.

In der dortigen Kindertagesstätte St. Johannes der Täufer hat Musizieren eine große Bedeutung. Das wurde anlässlich der Feierstunde zur Verleihung der Kitamusica-Plakette des Chorverbands Niedersachsen-Bremen deutlich. Mitspürbarer Begeisterung trugen die Mädchen und Jungen mit ihren vorweihnachtlichen Liedern und Singspielen zur Gestaltung bei.

„Bei uns wird täglich gesungen“, sagt Kita-Leiterin Andrea Lüken zu Beginn der offiziellen Übergabe der Plakette durch den Vorsitzenden des Kreischorverbands Emsland-Grafschaft Bentheim, Georg Sewerin. Musik spiele in der aus dem Kindergarten und der Kinderkrippe bestehenden Einrichtung eine zentrale Rolle. Da in jeder Gruppe Mitarbeiterinnen mit entsprechender Qualifizierung vertreten seien, könne man die Kinder fachkundig an die Musik heranführen und die fünf Kriterien zur Erlangung der Plakette, darunter auch klassische Elemente, erfüllen.

Gut auch für Nerven und Immunsystem

Lüken weist auf die „vielfältigen Vorteile“ der musikalischen Förderung hin. Sie trage zur sprachlichen Bildung bei und fördere auch die Motorik der Kinder. Man freue sich sehr, die Voraussetzungen erfüllt zu haben. Die Abnahme für die Qualifizierung hatte Hans-Georg Diekmann für den Chorverband vorgenommen.

Georg Sewerin stellt die große Bedeutung des gemeinschaftlichen Singens her-aus. Es fördere Kreativität, Konzentrationsfähigkeit, Sprachgefühl, Wortschatz und Gemeinschaftsfähigkeit. Gerade auch für Kinder sei Singen wichtig, denn neben einer guten Körperhaltung werde die Atmung positiv beeinflusst, das Nervenkostüm und das Immunsystem gestärkt und das Gehör geschult. Untersuchungen hätten gezeigt, dass Kinder bei Vorschultests besser abschneiden, wenn mit ihnen in der Familie oder in der Kita regelmäßig und gemeinsam gesungen wurde.

Mit dem Qualitätssiegel „Kitamusica“ wollen Chorverbände regelmäßiges und kindgerechtes Singen in den Kitas fördern, so Sewerin. Seit Jahren würden Kitas ausgezeichnete, in denen täglich und kindgerecht gesungen werde. Der Chorverband biete den Kitas und ihren Erzieherinnen Fortbildungsveranstaltungen an, um grundlegende Kompetenzen für die kindgerechte Arbeit mit ihrer Gruppe zu erlernen. In diesen Fortbildungen erleben die Erzieherinnen ihre eigene Stimme, lernen die Unterschiede zwischen der Erwachsenen- und der Kinderstimme kennen und machen sich mit Kinderstimmbildung vertraut. Sie erhalten Ideen für Sing- und Bewegungsaktivitäten sowie das Einführen und Üben von Liedern und verbinden Gesang und Bewegung mit Tonsilben- und Rhythmus-Sprache.

„Dass hier bereits seit vielen Jahren regelmäßig und kindgerecht gesungen wird, zeigt auch die am Gebäude angebrachte ,Felix-Plakette‘“, lobt Sewerin die

Aktivitäten der Kita. „Felix“ war der Vorgänger der heutigen Kitamusica-Zertifizierung.

„Ein wenig Eigennutz ist natürlich auch dabei“, betonen sowohl Leiterin Lüken als auch Sewerin. Wer als Kind oder Jugendlicher mit dem Singen in Gemeinschaft in Berührung komme, sei ja vielleicht als Erwachsener bereit, auch Mitglied in Kinder- und Erwachsenenchören zu werden oder sich anderweitig musikalisch zu betätigen. Diese Erfahrung machte auch die Erzieherin Marina Kessens, die als musikalische Leiterin der örtlichen Schützenkapelle „gut vorbereitete“ Jugendliche zum Mitmachen motivieren konnte.

AUSGEZEICHNET: Das Foto zeigt vorne einige Kinder mit ihrer Liederbahn sowie (hinten, von links) Mareike Hanneken (stellvertretende Kita-Leiterin), Marina Kessens, Maria Thünemann (pastorale Koordinatorin), Andrea Lüken, Georg Sewerin und H.G. Diekmann
AUSGEZEICHNET: Das Foto zeigt vorne einige Kinder mit ihrer Liederbahn sowie (hinten, von links) Mareike Hanneken (stellvertretende Kita-Leiterin), Marina Kessens, Maria Thünemann (pastorale Koordinatorin), Andrea Lüken, Georg Sewerin und H.G. Diekmann

Ems-Zeitung, LOKALES SEITE 16 FREITAG 16. DEZEMBER 2022

Singen bei Nyblad und im Chor

Hermann Meyer (85) aus Papenburg macht weiter / Bei den „Kesselflickern“ an der Pauke

Susanne Risius-Hartwig

Der 85 Jahre alte Papenburger Hermann Meyer spricht nicht besonders gerneüber sich, aber das Thema Singen lockert ihm und seiner Frau Gisela dieZunge. Sie ist ebenfalls begeisterte Sängerin. Ihr Ehemann sogar seit nunmehr60 Jahren.

In ihrer Wohnstube sitzen Hermann und Gisela Meyer bei Tee, Kuchen und Ad-ventsbeleuchtung und schwelgen mit Fotos in alten Zeiten. Die Leidenschaftfür Musik wurde ihrem Mann in die Wiege gelegt, erzählt Gisela Meyer.

Das Singen in der Familie habe ihn maßgeblich geprägt, bestätigt der Papenburger. Aber auch bei der Arbeit wurde in der Halle gesungen. Meyer war 43Jahre als Maschinenschlosser bei der Firma Nyblad tätig. „Das war ein schönes Arbeitsklima.“

Gisela und Hermann Meyer sehen sich gerne die Fotos von Chorfahrten an. (Foto: Susanne Risius-Hartwig)
Gisela und Hermann Meyer sehen sich gerne die Fotos von Chorfahrten an. (Foto: Susanne Risius-Hartwig)

Vom Schulchor zum Männergesangverein

Für den Papenburger war es selbstverständlich, im Schulchor zu singen. Als junger Erwachsener hat er vor60 Jahren die Mitgliedschaft im Männergesangverein Aschendorfermoor gesucht. 1968 wechselte Meyer zum Männergesangverein Eintracht Papenburg. Dort gehörte er zusätzlich einer Instrumentalgruppe mit Namen „Die Kesselflicker“ an. Diese Truppe war bei Festen mit Flöten, Pauken und anderen Instrumenten unterwegs, und Hermann Meyer schlug die Pauke.

Im Vorstand des Chores, der sich ab 2008 Chorgemeinschaft nannte und seit-dem als gemischter Chor weiterbestand, hat sich der Papenburger als Beisitzer und später als Verantwortlicher für die Chor-Kasse eingebracht. Aber er betätigte sich zum Beispiel auch im Festausschuss oder versah, wenn nötig, das Klavier mit neuen Rollen.

Meyer darf sich auch als Gründungsmitglied des Kirchenchores St. Josef im Vosseberg bezeichnen. Er hat bis zu dessen Auflösung 35 Jahre dort gesungen und somit wöchentlich zwei Chöre besucht. Singen macht fröhlich und gesund, ist Meyer überzeugt. Darum will er weitermachen, solange die Stimme es zu-lässt.

Im Rückblick besonders schön ist der Moment, wenn ein lange geprobtes Stückperfekt erklingt und die Stimmen in Harmonie zu einem Ganzen werden, findet Meyer. Außerdem ist Singen weit mehr als die Chorproben. Feste, Weihnachts-feiern, Auftritte im Seniorenheim und viele Fahrten und Ausflüge zu anderen Sängern im In- und Ausland haben sein Leben bereichert, so Meyer. Hermann Meyer erhält nun für seine 60-jährige Treue zum Chorsingen die Goldene Nadel des Chorverbandes Niedersachsen-Bremen.

Die Kesselflicker in Aktion mit rechts Hermann Meyer an der Pauke. Sammlung Meyer
Die Kesselflicker in Aktion mit rechts Hermann Meyer an der Pauke. Sammlung Meyer

Mo. 19.12.2022 Seite: 27  © Grafschafter Nachrichten




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