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KreisChorVerbands Emsland - Grafschaft Bentheim

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Jubiläums-Zeitreise 1922 - 2022

des MGV Aschendorfermoor

Wie die Liedertafel in Aschendorf um neue Mitglieder wirbt

KLARE BOTSCHAFT: Mit diesem Banner wirbt die Liedertafel Aschendorf um ihren neuen Vorsitzenden Markus Schepers um neue Mitglieder. Gerd Schade

Gerd Schade

Viele Chöre plagen Nachwuchssorgen. Der Männergesangverein Liedertafel „Erholung“ Aschendorf zieht dagegen alle Register. Der neue Vorsitzende Markus Schepers erklärt, was das Schöne am Singen in Gemeinschaft sein kann.
Mitgliederschwund, Überalterung, Corona: Umstände wie diese gelten vielfach als Ursache dafür, dass Chöre verstummen, die Notenbücher zuklappen und sich auflösen. Dieses Schicksal soll dem Männergesangverein (MGV) Liedertafel „Erholung“ Aschendorf erspart bleiben. Dafür jedenfalls ist der neue Vorsitzende Markus Schepers angetreten.
Die Zeichen stehen auf Aufbruch Acht Jahre war der Betreiber einer Esso-Tankstelle mit Werkstatt stellvertretender Vereinschef. Auf der vergangenen Mitgliederversammlung löste Schepers Heinz Fahling an der Spitze des MGV ab.
Die Zeichen stehen auf Aufbruch – und sind auch schon sichtbar. An der Emdener Straße hat der Chor zwei leuchtend rote Banner aufgestellt. Mit dem Appell „Runter vom Sofa, ab in den Chor!“ und unter dem Motto „Neuer Vorstand – Neue Lieder“ wirbt er darauf um neue Mitglieder. „Aschendorfer Tradition erhalten“ lautet eine weitere Werbebotschaft. Der Verein wurde 1845 gegründet.
Die Resonanz sei bislang zwar noch verhalten, aber man stehe ja auch erst am Anfang der neuen Kampagne, erklärt Schepers im Gespräch mit unserer Redaktion. Er ist davon überzeugt: „Jede Wahrnehmung ist gut.“
Nichtaktive Sänger zurückgewinnen Eine ähnliche Offensive hatte es im Übrigen 2019 gegeben. Sie sei durchaus vielversprechend angelaufen. „Die Weichenstellung war gut“, sagt Schepers. Dann aber kam Corona und legte das Vereinsleben nahezu überall lahm. Vor einigen Jahren hatte Schepers sogar auf den Tankstutzen für den MGV geworben.
Nun also ein neuer Anlauf. Dazu gehört für Schepers in einem ersten Schritt, die nichtaktiven Sänger zurückzugewinnen. „Sie sind alle noch Mitglied. Trotz Corona hat es keine Austritte gegeben“, sagt der Vorsitzende.
Aktuell bestehe die Liedertafel aus etwa 30 Sängern, der Altersdurchschnitt sei hoch, der jüngste Aktive ein Endvierziger. Weniger Probleme habe der 2017 gegründete Frauenchor „ChoryFeen“ mit derzeit etwa 40 Sängerinnen.
Dirigiert werden beide Chöre von Eugen Renz. Bei Bedarf unterstützt dessen Frau Olga an der Orgel. Die Männer proben dienstags ab 19.30 Uhr im Kolpinghaus, die Frauen donnerstags ab 19.30 Uhr.
Auf möglichst vielen Kanälen werben Schepers will nach eigenem Bekunden derweil nicht nur auf möglichst vielen Kanälen die Werbetrommel rühren, sondern auch den Austausch mit anderen Papenburger Chören suchen. Es gehe darum, den Zusammenhalt zu stärken, sagt der Vorsitzende. „Ich will, dass es vorangeht.“
Dazu gehört nach seiner Auffassung auch die Bereitschaft zu Veränderung. Ganz konkret: das Liedgut reduzieren – von derzeit 340 auf etwa 80, „dafür dann aber singbar“.
Offen sein wolle der MGV außerdem für neue Lieder im Repertoire, mit denen man im Zweifel auch bei deutlich geringerer Sängerzahl „auftrittsfähig“ bleibe. Als Beispiele nennt Schepers Schlager wie „Schatzi, schenk mir ein Foto“ (Mickie Krause), „Du schaffst das schon“ (Klubbb3“), „Rot sind die Rosen“ (Semino Rossi) oder Stücke der Band „Santiano“. „Es darf aber gerne auch Rock und Pop sein“, sagt Schepers.
Mix aus Gesang und Geselligkeit Überdies will der neue Vorstand das Gesellige in Form von Ausflügen oder Grillabenden wiederbeleben. „Bei uns geht es ja nicht nur ums Singen“, betont der Vorsitzende. Ihm selbst gefalle genau der Mix aus Gesang und Geselligkeit an der Chormitgliedschaft. Schepers ist zudem davon überzeugt: „Jeder kann singen.“ Und jede(r) Neue dürfe sich gerne mit frischen Ideen einbringen.
Dem Vorstand gehören außer Schepers Thomas Bröring (2. Vorsitzender), Birgit Reber (1. Sprecherin Frauenchor), Meike Meyer (2. Sprecherin), Norbert Rosema (Kassenwart) und Johannes Wegmann (Schriftführer) an. „Das ist ein topmotiviertes Team“, sagt Markus Schepers.

 

 

Ems-Zeitung 17.05.2022

 

 

 

TÄGLICH EIN LIED AUF DEN LIPPEN

Kita St. Augustinus in Salzbergen ist jetzt eine „Kitamusica“

Daumen hoch für „ihre“ Kita St. Augustinus zeigt der Chor der Wackelzähne, denn die Einrichtung hat für tägliches, kindgerechtes Singen das Gütesiegel „Kitamusica“ vom Chorverband Niedersachsen-Bremen erhalten. Foto: Anne Bremenkamp

 

 

„Bei uns wird täglich gesungen“ verspricht die glänzende Plakette vor der Eingangstür der Kindertagesstätte St. Augustinus in Salzbergen, die der Chorverband Niedersachsen-Bremen (CBNB) jetzt aufgrund des ausgeprägten musikalischen Wirkens mit dem Gütesiegel „Kitamusica“ ausgezeichnet hat.

 

„Jeder Tag im Kindergarten ist für mich ein schöner Tag. Ich kann basteln, spielen, lesen - all das tun, was ich so mag“, sang der Chor der Wackelzähne bei einer kleinen Auszeichnungsfeier und ergänzte dann: „Ich lern hier ganz viele Lieder, das find ich toll, ich sing so gern!“

 

Täglich wird gesungen


Den Wackelzahnchor, in dem die Vorschulkinder ihre Stimmen erheben, hat Erzieherin Karin Schnückel ins Leben gerufen. Zuvor hatte sie eigens den Basis-Kurs „Singen im Kita-Alltag“ absolviert und wird sich auch weiterhin in diese Richtung fortbilden. Aber die Wackelzähne sind nicht die einzigen Kinder, die in der Kita jeden Tag Lieder auf den Lippen haben, das tägliche Singen ist in allen Regelgruppen und auch schon bei den Krippenkindern ein geliebtes Ritual.

 

Auch unbewusst


„Bei uns wird täglich mit viel Begeisterung gesungen und musiziert“, berichtete Kita-Leiterin Angelika Hermes. Selbst im Flur könne man beobachten, wie die Kinder im Rollenspiel oder beim Spiel auf dem Teppich bewusst und manchmal auch unbewusst dabei singen. „Das drückt Lebensfreude und Zufriedenheit aus, das hört sich gut an und das tut auch gut. Unsere Arbeit hat Früchte getragen“, meinte Angelika Hermes und verwies darauf, dass das Hören und Wiedergeben von Liedern zudem die Sprachentwicklung und die Stimmbildung fördere. Zudem schule es Rhythmus und Bewegung ebenso wie die motorische Koordination und Wahrnehmung. 

 

Begeisterung über die Wackelzähne


Das Gütesiegel „Kitamusica“ des Chorverbands Niedersachsen-Bremen überbrachten Wolfgang van Es und Hans-Georg Diekmann vom Kreischorverband Emsland-Grafschaft Bentheim. Auch sie zeigten sich begeistert von der Chordarbietung der stimm- und klangstarken Wackelzähne.

 

Verband sieht viele Vorteile


„Kitamusica“ sei eine Auszeichnung für tägliches Singen, das Anpassen von Tonarten an die kindlichen Stimmen sowie für eine vielfältige und altersgemäße Liedauswahl. Wolfgang van Es und Georg Diekmann zeigten sich überzeugt, dass Singen und Musizieren eine positive Wirkung auf den Geist und die Seele der Kinder haben. Beides fördere die kindliche Intelligenz, die seelische Ausgeglichenheit, das Selbstbewusstsein und den Gemeinschaftssinn. Zudem seien singende Kinder gesundheitlich und emotional stabiler.

 

Da in vielen Familien kaum noch gesungen werde, sei das fest etablierte Singen in den Kindertagesstätten umso wichtiger, denn: „Eine frühe musikalische Förderung legt einen soliden Grundstein für die Ausprägung von Neugier, Phantasie, Lern- und Leistungsbereitschaft.“

 

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Text und Foto: Anne Bremenkamp
Veröffentlicht am 03.07.2019

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