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Zeitreise durch die Chormusik

Wilsumer Sänger feiern 140-jähriges Bestehen ihrer Gemeinschaft 

WILSUM 140 Jahre Männergesangverein (MGV) Immergrün Wilsum und zehn Jahre Immergrün Wilarem – gleich zwei Jubiläen feierte der rührige Chor am vergangenen Samstag. Zu diesem Anlass hatten die Verantwortlichen zu einem Jubiläumskonzert in Wilsum eingeladen. Nach einer Kaffeetafel im gut gefüllten Dorfgemeinschaftshaus und dem Begrüßungslied „Die Welt ist voller Musik“ mit dem gemeinsamen Auftritt aller Chöre begann mit unterschiedlichen Liedbeiträgen eine beeindruckende zweistündige musikalische Zeitreise durch 140 Jahre Chormusik in Wilsum, Laar und Emlichheim. Sie diente vor allem als Beispiel für eine sehr gelungene chorübergreifende und auch konfessionsübergreifende Zusammenarbeit. Im ersten Konzertblock traten noch einmal die drei Chöre aus Wilsum, Laar und Emlichheim auf, wie sie bis zu ihrer Zusammenlegung zu „WiLarEm“ als Einzelchöre existierten, alle begleitet von Otto Wieborg, der die Gruppen zum Teil fast fünf Jahrzehnte leitete. Die Mitglieder des MGV Immergrün (Otto Wieborg: „Das was noch übriggeblieben ist; es ist die Elite.“) holten für den Auftritt noch einmal ihre grünen Jacken aus den Schränken und besangen die „Groafschupper Mainschen“ und den „Blankensteinhusar“ und zeigten sich entzückt von „Jagd und Wein“ sowie dem „Mädchen vom Lande“. Der frühere Chor der katholischen Kirchengemeinde Laar (Wieborg mit einem Augenzwinkern: „Echtes gutes Material“) besang den Mittelpunkt von Laar: „Am Vechtestrand die Mühle steht“. Der lutherische Chor Emlichheim freute sich über „Die Erde ist schön“ und der sogenannte „Kleine Chor“ mit Emlichheimer und Laarer Sängerinnen und Sängern begeisterte mit den Songs „This little light of mine“ und „You raise me up – Du hältst mich fest“. Für eine große emotionale Überraschung sorgte Otto Wieborg, als er mit einem selbst geschriebenen und komponierten Lied ein „Hoch“ auf seine Chöre sang und die „musikalische Staffelstabübergabe“ an seine Nachfolgerin Renate Wille vornahm, die schon seit einiger Zeit den Chor dirigiert. Im zweiten Konzertblock begeisterte die Chorgemeinschaft Immergrün Wilarem, wie sie vor zehn Jahren gebildet wurde – nun mit dem Sänger Otto Wieborg und der Dirigentin Renate Wille – mit drei Liedern („Träume“, „Ährengold“ und „Lied der Berge“) aus dem Singspiel „Aule Tieden“, das die Gruppe im vergangenen Jahr mit großem Erfolg aufführte, sowie einigen kirchlichen Liedern („Der Herr ist mein Licht“ und „Du großer Gott“) und einem bunten Strauß an populären Volksliedern wie „Schwer mit den Schätzen“, „Dat du mien Leevsten büst“, „Wenn alle Brünnlein fließen“ und „Hohe Tannen“. Zum Abschluss der Jubiläumsveranstaltung sangen alle früheren und jetzigen Chormitglieder „Kein schöner Land“ und als Zugabe „Oh, wat is‘t moij iene Groafschup“, „ausgeliehen“ von dem Groafschupper Plattproater Kring.

 

jv  

Grafschafter Nachrichten

29. Oktober 2019

 

 

Stabwechsel
bei der Chorgemeinschaft Immergrün Wilarem

 

Renate Wille löst Otto Wieborg in der Chorleitung ab
Langjährige Mitglieder bei Feier geehrt

WILSUM/LAAR/EMLICHHEIM Die Chorgemeinschaft Immergrün Wilarem ehrte seine langjährigen Mitglieder. Wolfgang van Es, der stellvertretend für den 1. Vorsitzenden Georg Severin vom Kreischorverband und für den Präsidenten Ferdinand Emmerich vom Chorverband Niedersachsen-Bremen die Ehrungen vorgenommen hat, sagte: „Wie doch die Zeit vergeht, wie schnell ist doch ein Jahr vorbei; das sagt man so oft leichthin. Aber es stimmt, alle Jahre kommt jemand vom Kreischorverband, um eine besondere Ehrung vorzunehmen.“

Wolfgang van Es betonte weiter: „Singen im Chor in einer Gruppe macht richtig Spaß und macht froh und es werden Glückshormone ausgeströmt. Die Medizin hat dieses festgestellt und jeder von uns hat ein Glücksgefühl, wenn man nach langem Üben ein Lied öffentlich vortragen darf. 40 Jahre im Chor singen bedeutet hochgerechnet fast 2000 Tage, also umgerechnet fast sechs Jahre nur für den Chor unterwegs zu sein. Es ist für jeden Sänger eine Pflicht, zu den Proben zu erscheinen und nicht einfach nur wegen einem Fußballspiel zuhause vor dem Fernseher zu bleiben.“ Geehrt wurden für 40 Jahre aktiven Singens Waltraud Hemme und Margret Spangemacher. Sie erhielten eine Ehrennadel vom Kreischorverband und eine interne Urkunde vom Chor Wilarem. Für 60 Jahre aktives Singen im Chor erhielt Ferdinand Höllmann die goldene Ehrennadel und eine Urkunde, unterschrieben von Ferdinand Emmerich. Wegen Krankheit bei der Ehrung nicht anwesend war Johann Esschendal. Er sollte für 40 Jahre Vorstandsarbeit aus gezeichnet werden. Dieses wird nachgeholt. Der Chorgemeinschaft steht ein Leitungswechsel bevor. Otto Wieborg möchte sich als Chorleiter aus dem Chor zurückziehen und die Verantwortung an Renate Wille weitergeben. Otto Wieborg wird dem Chor aber als Sänger erhalten bleiben. Renate Wille erklärte: „Das sind sehr große Fußstapfen, in die ich trete, Otto hat Größe 49, ich aber nur Größe 39.“ Wille will altes Liedgut auffrischen, betont aber, es werde länger dauern, da sie kein Klavier spielen, sondern immer nur einen Ton angeben könne.

 

© Grafschafter Nachrichten 15. Januar 2019

 


Musik liegt in der Luft


Kinder und Chor Wilarem auf der Bühne

 

 

Die Chorgemeinschaft Immergrün Wilarem ist der Patenchor von gleich drei Kindergärten in der Region. Vor einigen Tagen hatte der Chor mit seinen Patenkindergärten Wilsum („Koekengoarn“), Emlichheim („Kleiner Leuchtturm“) und Laar (Kita „Vechtespatzen“) zu einem Konzert eingeladen.

 

Die Aula am Schulzentrum in Emlichheim war sehr gut besucht. Chorleiter Otto Wieborg begrüßte alle Gäste. Er habe in seiner Laufbahn als Lehrer schon viele Kinder erlebt und erkenne unter den anwesenden Eltern seine Schüler von früher.

 

Zu Beginn wurde von allen Kindergartenkindern gemeinsam mit dem Chor das Lied „Wenn man singt“ vorgetragen, im Anschluss das Lied „Viele bunte Blumen“. Junge und alte Stimmen ergänzten sich wunderbar. Danach konnte sich der Chor entspannt zurücklehnen und den Darbietungen der Kinder zuhören. Zum Abschluss sangen alle Beteiligten gemeinsam mit dem Publikum die Vogelhochzeit.

 

© Grafschafter Nachrichten

 

21. Juni 2018

 

 

 

 

Reise in vergangene Zeiten

Chor „Immergrün Wilarem“ beeindruckt mit Konzert

jv OSTERWALD. „Musikalische Gedanken über gute alte Zeiten“ brachte die Chorgemeinschaft „Immergrün Wilarem“ am Wochenende im Dorfgemeinschaftshaus Osterwald mit dem Singspiel „Aule Tieden“ in zwei beeindruckenden Vorstellungen zur Aufführung.

 

 Mit dem Eingangsgedanken „Kindheitsträume, alte Zeiten, all die Tage, die vergangen: Sie erscheinen hin und wieder, so wie alte Lieder klangen“ nahmen der Chor mit dem Leiter Otto Wieborg die Besucher mit auf eine Zeitreise in das ländliche Leben vor langer Zeit.

 

 Mit einem „Sonne lacht! Lerchen singen!“ begrüßten sie den Morgen, die Tiere wurden „musikalisch gefüttert“, die Solistin MarionBleumer trug während des Melkens „Stripp, strapp, stroll!“ vor und am Frühstückstisch sang ein Quartett das „Tischgebet am Morgen“, bevor sich nach einem stärkenden Frühstück alle an die Arbeit machten.

 

 „Gemessenen Schrittes durchteilt er das Land“, sang der Chor, während der Bauer das Land pflügte, es wurde ausgesät mit einem „Wenn der Bauer weit im Schwung den Samen breit verstreut, lacht die Erde, nimmt ihn auf, lacht, weil sie sich freut“ und schließlich mit einem gesungenen „Voller Dank, mit harter Arbeit, wird die Ernte eingeholt“, bevor das Korn gedroschen wurde.

 

 Bei aller harten Arbeit durfte das Gesellige natürlich nicht zu kurz kommen. Sotrafen sich die Männer mit Klumpen in der Wirtschaft, tranken ihr wohl verdientes Bier und erfuhren von einem „Hochtiedsnöager“ von einer bevorstehenden Hochzeit, zu der alle eingeladen wurden. Der Chor nahm die Besucher mit in den Trau-Gottesdienst: „Liebe, Träume, Lebenspläne füllen Herz und Leben aus“ und sang dem Brautpaar zu: „Gott sei mit euch mit seinem Segen“.

 

 Otto Wieborg, der die musikalische Leitung hatte und das Singspiel auf dem Keyboard begleitete, trat auf weiter Flur als Schäfer auf und sang in einem beeindruckenden Solo „... und alles ist still in weiter Rund“, bevor die musikalische Zeitreise mit dem Heimatlied ausklang: „Dort ist mein Heimatland,dort bin ich froh und frei, das ist die Grafschaft, da ist’s wunderschön“.

 

 Umrahmt wurde das Singspiel von der Mandolinengruppe der Niedergrafschaft, Renate Wille (Akkordeon) und Jan de Boer am Schlagzeug sowie den Musikern des „Plattproater Krings“. DieTechnik lag in den Händen des Teams um Günter Duling. Chormitglied Renate Wille lobte den unermüdlichen Einsatz von Otto Wieborg, der in monatelanger Arbeit die Texte für das Singspiel verfasste, die Liedtexte vertonte und das ganze Programm mit dem Chor einübteAm Freitag, 13. April, findet um 19.30 Uhr in der Aula des Schulzentrums in Emlichheim eine weitere Aufführung statt.

 

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 © Grafschafter Nachrichten 30. April 2018

 

 

 

Theater aus alten Zeiten

„Immergrün Wilarem“ spielt drei Mal

gn OSTERWALD/EMLICHHEIM. Die Proben für das Singspiel „Aule Tieden“, das von alten bäuerlichen Zeiten handelt, laufen auf Hochtouren. Es wird nicht nur gesungen, die Sänger der Chorgemeinschaft Immergrün Wilarem wollen auch ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen. Lieder und Texte werden auf Hochdeutsch vorgetragen, die Sketche werden auf „Platt“ gehalten.

 

Die Aufführungen finden an folgenden Terminen statt:

Sonnabend, 7. April, 19.30 Uhr, und Sonntag 8. April, 14.30, Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Osterwald sowie Freitag, 13. April, 19.30 Uhr in der Aula am Schulzentrum Emlichheim.

Karten sind für 7 Euro bei den Volksbanken in Uelsen, Wilsum, Emlichheim, Veldhausen und Laar erhältlich. An der Abendkasse kosten sie 8,50 Euro.

 

 

 

Chorverband ehrt Herta Schreyer

"Immergrün Wilarem" setzt auf Gemeinschaft

Die Chorgemeinschaft „Immergrün Wilarem“ (von links): Geerd Johannink (stellvertretender Vorsitzender des Chorverbands Emsland-Grafschaft Bentheim), Tanja Jörissen (2. Vorsitzende der Chorgemeinschaft Immergrün Wilarem), Herta Schreyer, Richard Mardink (1. Vorsitzender der Chorgemeinschaft Immergrün Wilarem) und Otto Wieborg (Chorleiter). Foto: privat

 

gn EMLICHHEIM. Auf der diesjährigen Weihnachtsfeier der Chorgemeinschaft Immergrün Wilarem (Wilarem steht für Wilsum-Laar-Emlichheim) ehrte Geerd Johannink als stellvertretender Vorsitzender des Kreischorverbandes Emsland-Grafschaft Bentheim, die 84-jährige Herta Schreyer mit der Silbernadel des Chorverbands Niedersachsen–Bremen.

  

Geerd Johannink betonte, dass ein guter Chor nicht nur aus einem aktiven Vorstand besteht. Wichtig sei auch „ein hervorragender Chorleiter“. Das Wichtigste im Chor sind nach seinen Worten aber die engagierten Sängerinnen und Sänger, die mit Leib und Seele und voll hinter ihrem Chor stehen.

  

Mitglieder, die regelmäßig zur Chorprobe kommen und Spaß haben am Singen in der Gemeinschaft Gleichgesinnter, zählt Johannink ebenso dazu. Das sei ein wichtiger Punkt. „Dass die Gemeinschaft in unserem Chor sehr gut funktioniert ist offensichtlich, denn sonst wären nicht mehr so viele aktive Sänger dabei“, resümierte Johannink. „Wir als Vorstand hoffen auch weiterhin auf diese rege Beteiligung und bedanken uns recht herzlich dafür.“

  

Die Chorgemeinschaft besteht aus drei eigenständigen Chören und ist nach eigenen Angaben in Wilsum beheimatet.

 

© Grafschafter Nachrichten 31. Dezember 2017

 

 

Goldene Ehrennadeln für aktive Sänger

Chorgemeinschaft Immergrün Wilarem zeichnet Mitglieder aus

gn LAAR. Im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsfeier der Chorgemeinschaft Immergrün Wilarem wurden zwei Sänger für 60 Jahre aktives Singen ausgezeichnet. Der stellvertretende Vorsitzende des Kreischorverbands Emsland – Grafschaft Bentheim, Wolfgang van Es, war gekommen, um den Jubilaren nach seiner Laudatio die goldenen Ehrennadeln mit der Zahl 60 anzustecken und die besonderen Urkunden zu überreichen. „Wir ehren 60 Jahre aktives Singen im Chor durch Verleihung dieser Urkunde. Wir danken für das Engagement und wünschen weiterhin viel Erfolg und Freude im Chor“, heißt es in der durch den Präsidenten des Landesverbandes Niedersachsen Bremen, Dr. Henning Scherf, in Berlin gezeichneten Urkunde.

Geehrt wurden Johann Völkerink, der die Sängerkarriere mit 17 Jahren begann, und Justus Olthuis, der mit 18 Jahren zum Chorgesang fand. Beide sind mit Leib und Seele dabei und übernehmen auch gerne einen Sologesang.

Wolfgang van Es erinnerte daran, dass er im Jahr 2015 ebenfalls Ehrungen im Chor Wilarem durchgeführt hatte. Drei Personen wurden damals für jeweils 40 Jahre aktiven Singens geehrt, das ergibt zusammen 120 Jahre. In diesem Jahr komme wieder die Zahl 120 zum Ausdruck, jedoch für zwei Personen für jeweils 60 Jahre. Das sei eine beachtliche Leistung.

60 Jahre Chor bedeuteten bei etwa 50 Teilnahmen an Übungsabenden im Jahr, Auftritten und Sonderproben, insgesamt 3000 Mal für den Chor aktiv gewesen zu sein, sagte van Es. In Jahren umgerechnet seien sie acht Jahre und 2,5 Monate für den Chor aktiv gewesen.

Wolfgang van Es bedankte sich auch bei allen anderen Sängern im Chor für die Bereitschaft, anderen Menschen Freude durch den Gesang zu bereiten.

Dem schloss sich die Chorgemeinschaft Wilarem an, die sich jederzeit über neue Sänger im Chor freut: „Nur wenn Musik aktiv gelebt wird, kann es wieder zu einer Ehrung kommen.“
 

© Grafschafter Nachrichten, 14. Dezember 2016

In der Musik findet Otto Wieborg die größte Erfüllung

Feier zur Übergabe der Goldenen Ehrennadel für 40-jährige Chorleitung in Wilsum

 

„Die Welt ist voll Musik“, singen die Sängerinnen und Sänger des Chores „Wilarem“ in der Kaller Partydelle. Sie tun dies zu Ehren von Otto Wieborg, der seit 40 Jahren ihren Chor leitet. Eine Liedzeile, wie zugeschnitten auf das Leben des 81-Jährigen, der gerne malt und die Natur liebt, aber in der Musik die größte Erfüllung findet.

Der pensionierte Lehrer wuchs in Benstrup bei Löningen auf und lebt seit 1970 in Emlichheim. 1976 trat er beim Männergesangverein „Immergrün“ Wilsum die Nachfolge von Wilhelm Goebel an. Inzwischen singen die Männer von „Immergrün“ nicht mehr allein, sondern haben sich vor sechs Jahren mit dem ebenfalls von Otto Wieborg geleiteten Ökumenischen Chor Emlichheim- Laar zusammengetan, weil aufgrund des fehlenden Nachwuchses an eine Verstärkung und Verjüngung gedacht werden musste. Sie nennen sich „Wilarem“ nach den Anfangsbuchstaben der Gemeinden, in denen die Chöre beheimatet sind. Außerdem gibt es noch den „Kleinen Chor“, der aus dem Ökumenischen Chor hervorgegangen ist und sich etwas modernerer Musik verschrieben hat.
Chorvorsitzender Richard Mardink blickt auf die Zeit mit Otto Wieborg zurück und sagt, dass er „in all den Jahren viel erreicht“ und vor allen Dingen den „Spaß am Chorgesang“ vermittelt habe. Im Namen der Chormitglieder danken Tanja Jörissen und Marion Bleumer: „Wir sind sehr stolz auf dich und freuen uns, dich als Chorleiter zu haben und hoffentlich noch lange haben werden.“ Vom Kreischorverband Emsland- Grafschaft Bentheim sind der erste Vorsitzende Hans-Georg Diekmann und sein Stellvertreter Geerd Johannink gekommen. Wieborg sei ein „Motor und Impulsgeber für das Singen vor Ort“, sagt Diekmann und weist darauf hin, dass dieser außerdem als Organist tätig sei. Dies alles sei nicht selbstverständlich und erfordere viel Zeit. Die beiden Verbandsvertreter überreichen dem Jubilar eine Urkunde und die Goldene Ehrennadel des Deutschen Chorverbandes.

Wieborgs Tochter Elisabeth erinnert daran, dass ihr Vater zudem 20 Jahre lang den Kinder- und Jugendchor der St.-Josephs-Kirche geleitet habe. Als ehemalige Sängerin habe sie „einen wunderbaren Schatz“ mit auf den Weg bekommen. Im Namen aller Kirchen dankt der Wilsumer Pastor Tjabo Müller „für treue, geduldige und verlässliche Chorarbeit“ und die Vermittlung der „Freude an der Musik.“

Sichtlich gerührt nimmt Otto Wieborg die Ehrungen entgegen. „Ich war all die Jahre mit Elan und Freude dabei. Die Musik nimmt den größten Teil meiner Freizeit ein. Sie und die Menschen liegen mir sehr am Herzen. Sie haben mein Leben erfüllt“, sagte er und vergisst nicht, seiner Frau Elke zu danken: „Ohne sie hätte ich das nicht geschafft.“ 

Grafschafter Nachrichten vom 01.11.2016

Ehrungen beim Chor WILAREM

Bei der Weihnachtsfeier der Chorgemeinschaft Immergrün WILAREM wurden durch Wolfgang van Es, stellvertretend für den Kreischorverband Emsland-Grafschaft Bentheim, Ehrungen vorgenommen.

Geehrt wurden für 40 Jahre aktiven Singens die Sänger Arnold Schreur, Karl Walter und Richard Mardink.
Alle erhielten eine Ehrennadel des Landesverbandes Niedersachsen-Bremen.
Hier der Artikel der "Grafschafter Nachrichten".