Bernhard Dalenbrook ist neuer Männerchor-Vorsitzender

Wilhelm Brüggenolte tritt nicht mehr an – Bernhard Aink seit 60 Jahren dabei

gn BAD BENTHEIM. Bernhard Dalenbrook ist neuer 1. Vorsitzender des Männerchores Bad Bentheim. Die anwesenden Mitglieder wählten ihn bei der Jahreshauptversammlung im Hotel Oelen einstimmig zum Nachfolger von Wilhelm Brüggenolte, der das Amt zehn Jahre lang bekleidete und nicht zur Wiederwahl angetreten war.

 

Die weiteren Vorstandswahlen ergaben folgendes Ergebnis: 2. Vorsitzender und Geschäftsführer Wolfgang van Es, Schriftführer Bernd Bittscheid, 1. Kassenwart Bernhard Holtel, 2. Kassenwart Fritz-Wilhelm Vos, Notenwarte Gert ter Bahne, Gerd Niehaus, Matthias Langenberg und Siegfried Lammering. Die Stimmführer (wie bisher): 1. Tenor: Bernhard Holtel, 2. Tenor: Fritz- Wilhelm Vos, 1. Bass: Georg Schevel, 2. Bass: Gerd Niehaus.

 

Wolfgang van Es dankte Brüggenolte für seine Arbeit, die er in dieser Zeit geleistet hat und überreichte ein Präsent. Wilhelm Brüggenolte begann als Sänger schon in jungen Jahren in Osnabrück, bevor er – nach einem beruflichen Umzug in die Burgstadt – im Jahre 1966 in den Männerchor Bad Bentheim eintrat. Dort hat er mehr als 40 Jahre Vorstandsarbeit geleistet. Auch Chorleiter Leo F. Schwär bedankte sich beim Vorstand und insbesondere beim scheidenden Vorsitzenden Wilhelm Brüggenolte für die „zuverlässige und ausgezeichnete Zusammenarbeit im Jahr 2017.“

 

Für das vergangene Jahr hob er besonders lobend die gute Probenbeteiligung hervor. Aufgrund disziplinierter Probenarbeit sei es möglich gewesen, einige neue Chorwerke einzustudieren. Für das kommende Jahr wünschte er sich weiterhin eine rege Beteiligung an den Proben und Aufführungsterminen.

 

Vor den Wahlen hatte Brüggenolte noch über die Aktivitäten im vergangenen Jahr berichtet: Ein weihnachtliches Neujahrskonzert im Januar und ein Weihnachtskonzert im Dezember in der Klosterkirche in Bardel waren Höhepunkte in 2017. Im April fand ein Chorausflug nach Schloss Clemenswerth in Sögel statt, der von Volker Winter und Wolfgang van Es gut organisiert war. Der Chor hat auch im vergangenen Jahr einmal monatlich in der Kurklinik Bad Bentheim gesungen. Weitere Auftritte erfolgten bei einem Seniorennachmittag in Waldseite und im Seniorenheim An der Diana in Bad Bentheim.

 

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung hatten die Mitglieder des bisherigen Ehrenvorsitzenden Dieter Steffen gedacht, der am 14. Dezember vergangenen Jahres im Alter von 78 Jahren verstorben war.

 

 

Winfried Aubreville, Geschäftsführer des Chorverbandes Emsland/Grafschaft Bentheim, nahm zudem Ehrungen einiger Sänger vor. Ein seltenes Jubiläum feiert Bernhard Aink: Seit 60 Jahren ist er Mitglied im Männerchor Bad Bentheim, von 1967 bis 2003 war er Kassenwart. 50 Jahre ist es her, dass Alois Underbrink in den Chor eingetreten ist, auch er ist noch heute ein aktiver Sänger. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Günter Knüver und Horst Dräger geehrt.

 

Jeden Dienstag um 19.30 Uhr trifft sich der Chor mit derzeit 36 aktiven Sängern zur Probe im Hotel Oelen, neue Sänger können sich jederzeit bei den Proben oder bei Chormitgliedern melden. Fleißigster Sänger war im vergangenen Jahr Bernhard Holtel, er fehlte bei keiner Probe und keinem Auftritt.

 

Ausführliche Informationen über den Männerchor Bad Bentheim gibt es im Internet unter www.maennerchorbadbentheim. de.

 

 

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05. Februar 2018

 

 

 

Männerchor stimmt in Bardel auf Weihnachten ein


Viel Applaus für Chor und Solisten

 

gn BARDEL. Seit 2011 tritt der Männerchor Bad Bentheim jedes Jahr in der Adventszeit im Kloster Bardel auf. So auch am vergangenen Sonntag. Mit dem Lied „Nun sei uns willkommen, Herre Christ“ zogen der Chorleiter und die Sänger in die Kirche ein und nahmen Aufstellung auf den Stufen zum Altarraum. „O Heiland reiß die Himmel auf“, „Maria durch ein Dornwald ging“ sowie das altkirchliche Stück „Komm Du Heiland aller Welt“, nach einem Satz von Chorleiter Leo F. Schwär, waren die ersten stimmungsvollen Vorträge.

 

„Frieden“ von Gotthilf Fischer und weitere Stücke zur Weihnachtszeit wurden vom Chor dargeboten. Es folgte ein Textbeitrag vom Hermann Brüggeling in niederländischer Sprache – „Psalm 24 – Een lied van David“, bevor der Chor gemeinsam mit den Konzertbesuchern das Adventslied „Macht hoch die Tür“ anstimmten. Danach ein weiterer Textbeitrag zum 3. Advent, diesmal von Alois Underbrink: „Die Halle des weisen Königs“. Anschließend stand „Tochter Zion“ von Georg Friedrich Händel auf dem Programm. Zunächst nahm Chorleiter Schwär an der Orgel Platz und brachte dieses Stück eindrucksvoll zu Gehör, danach wurde es vom Chor stimmungsvoll dargeboten. Mit „Licht ist in die Welt gekommen“, einem besinnlichen Lied von Bach in einer Bearbeitung von Chorleiter Schwär, wurde das Konzert fortgesetzt. Es folgte ein Solo von Wilhelm Brüggenolte der mit seiner Bassstimme mit „Ein Stern strahlt in der dunklen Nacht“ überzeugte. Ein weiteres Basssolo von Wilhelm Brüggenolte folgte, der von Schwär am Klavier und seiner Ehefrau Eva Hilbert- Schwär am Saxofon begleitet wurde.

 

Zum Abschluss nahmen die Sänger erneut Aufstellung. Der Weihnachtshymnus „Macht auf die Tür und Tore“ – nach einem italienischen Weihnachtslied, „Es ist ein Ros entsprungen“ sowie „Klänge der Freude“ rundete ein abwechslungsreiches und gehaltvolles Programm ab. Kräftiger Applaus war der verdiente Lohn. Pater Wilhelm lobte das Konzert und freut sich schon auf das Konzert des Männerchores, das am 30. Dezember 2018 wieder in der Klosterkirche stattfinden wird.

 

Weitere Infos: www.maennerchor- badbentheim.de.

 

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20. Dezember 2017

 

Brüggenolte weiter Vorsitzender des Männerchores


Wolfgang van Es folgt auf Volker Winter als stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführer

gn BAD BENTHEIM. Zur Jahreshauptversammlung des Männerchores Bad Bentheim im Chorlokal Hotel Oelen begrüßte der 1. Vorsitzende Wilhelm Brüggenolte zahlreiche Sänger und den Chorleiter Leo F. Schwär. In seinem Bericht über das abgelaufene Jahr dankte er zunächst dem Chorleiter für seine großartige Arbeit und wünschte ihm für das neue Jahr persönlich und auch für die Tätigkeit im Chor alles Gute.

 

Danach ging er auf die Aktivitäten des Chores im Jahr 2016 ein. Die Sänger trafen sich insgesamt 52 mal, davon 14 mal zu öffentlichen Auftritten, fünf Ständchen wurden gebracht bei Familienfeiern und es gab 33 Chorproben.

 

Eine Gemeinschaftsveranstaltung im September ist den Sängern noch in guter Erinnerung: Es gab eine Planwagenfahrt durch das Gewerbegebiet von Westenberg, weiter dann nach Gildehaus mit einem Halt am neuen Brunnen, der „Toarnpütte“. Der Abschluss, ein gemütliches Beisammensein mit Grillen, fand auf dem Hof „Diele Niehaus“ in Sieringhoek statt. Brüggenolte dankte den Organisatoren.

 

Das Weihnachtskonzert in der Klosterkirche Bardel fand in den letzten Jahren immer an dem Sonntag zwischen Weihnachten und Neujahr statt. Es wurde dieses Mal auf den Beginn des neuen Jahres verschoben – wie Pater Wilhelm es dann ausdrückte also ein „weihnachtliches Neujahrskonzert“. Es war wieder ein schöner Erfolg für Leo F. Schwär und seine Sänger.

 

Mit der Beteiligung der Sänger an den Chorproben zeigte sich Brüggenolte sehr zufrieden. Hervorzuheben ist hier Georg Bonke, der bei keinem der oben genannten 52 Termine des Chores gefehlt hat. Hierfür erhielt er ein Präsent. Bernhard Holtel berichtete von einer ausgeglichenen Kassenlage des Chores.

 

Bei den Vorstandswahlen gab es zwei Veränderungen: Volker Winter war seit 2004 der 2. Vorsitzende und Geschäftsführer des Chores. Lothar Hirsch hat seit 2009 die Tätigkeit eines Notenwartes ausgeübt. Beide stellten sich nicht wieder zur Wahl. Brüggenolte dankte ihnen für ihren Einsatz und überreichte Präsente. Die Wahlen zum Vorstand brachten dann folgendes Ergebnis:

 

1. Vorsitzender: Wilhelm Brüggenolte, 2. Vorsitzender und Geschäftsführer: Wolfgang van Es, Schriftführer: Bernhard Dalenbrook, 1. Kassenführer: Bernhard Holtel, 2. Kassenführer: Fritz-Wilhelm Vos. Zu Notenwarten wurden gewählt: Matthias Langenberg, Gert ter Bahne und – neu dabei – Gerd Niehaus. Keine Änderung bei den Stimmführern: 1. Tenor ist Bernhard Holtel, 2. Tenor Fritz-Wilhelm Vos, 1. Bass: Georg Schevel, 2. Bass: Gerd Niehaus.

 

Chorleiter Leo F. Schwär bedankte sich beim Chor und besonders beim Vorstand des Chores für den guten Probenbesuch und die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

 

„Singen kann jeder ... Wir können es höchstens verlernen – und wenn wir es verlernen, ist es schade, denn dann fehlt uns etwas, das eigentlich zum Menschsein gehört.“ Mit diesem Zitat aus des Ansprache des Bundespräsidenten Joachim Gauck zum 150- jährigen Jubiläum des Deutschen Chorverbandes hatte Leo F. Schwär seine Rede an den Chor an diesem Abend eröffnet.

 

Weiterhin plädierte er dafür, das Repertoire des Chores breit aufzustellen. Die Zeiten, in denen das Repertoire vorwiegend aus Chorwerken der Kategorie „Wein, Weib und Gesang“ bestünden, seien vorbei.

 

Unter diesem Hinblick lobte er die Sänger, dass sie seinen Vorschlägen bezüglich der Repertoireauswahl immer sehr aufgeschlossen folgten. In durchweg konzentrierter Probenarbeit sei es gelungen, ausgezeichnete Ergebnisse zu erzielen. Mit dem Wunsch für eine weiterhin gute Zusammenarbeit beendete Schwär seine Ansprache.

 

Ein Advents- und Weihnachtskonzert wird in diesem Jahr wieder in der Kirche von Kloster Bardel stattfinden, und zwar am dritten Advent, Sonntag, 17. Dezember.

 

Weitere Informationen über den Männerchor Bad Bentheim finden Interessierte im Internet auf der Homepage des Chores www.maennechor- badbentheim.de.

 

Bericht:
Foto: Privat

© Grafschafter Nachrichten

22. Februar 2017

 

 



Besinnlicher Ohrenschmaus zum neuen Jahr

Bad Bentheimer Männerchor konzertiert und begeistert mit weihnachtlichen Liedern im Kloster Bardel

 

sus BARDEL. Voll war die Kirche im Kloster Bardel beim Auftritt des Bad Bentheimer Männerchores am Sonntag. Dem trüben Wetter draußen zum Trotz erhellten weihnachtlicher Lieder zum neuen Jahr die Gemüter.

 

Das Fest ist kaum vorbei, der Schmuck abgeräumt und der Weihnachtsbaum entsorgt. Und bestimmt liegen schon bald die ersten Schokoladenostereier in den Geschäften zum Kauf bereit, was zu einer gefühlten Beschleunigung des Lebens beiträgt. Anders die Stimmung im Kloster Bardel am Sonntag. Wer hierhin kam, konnte noch einmal die Krippenausstellung besichtigen und mit Muße bei Konzert, Kerzenlicht und Krippe im Gotteshaus weihnachtlichen Glanz erleben. Weihnachts- oder Neujahrskonzert?

 

„Wir haben uns kurzum für ein weihnachtliches Neujahrskonzert entschieden und wollen mit dem Konzert in dieser Stunde Gott die Ehre geben“, erklärte Pater Wilhelm Ruhe zur Begrüßung. Danach zog der Männerchor mit dem ältesten überlieferten deutschsprachigen Weihnachtslied „Nun sei uns willkommen, Herre Christ“ aus der Feder von Walter Rein in die Kirche ein. Die Sänger positionierten sich so auf den Stufen zum Altarraum, dass der Blick auf das Krippenensemble frei blieb.

 

Das Programm bestach durch eine stimmungsvolle Auswahl festlichen Liedguts. Zu hören waren unter anderem die Adventskantate „Machet die Tore weit“ (Wolfgang Lüderitz), das klassisch-romantische Chorstück „Heilige Nacht“ des Schubert-Zeitgenossen Johann Friedrich Reichardt, das englische Weihnachtslied „Freuet euch all‘, der Herr ist da“ nach dem Satz von Jacob Bürthel, „Herr deine Güte“ von August Eduard Grell, „Licht ist in die Welt gekommen“ von Johann Sebastian Bach sowie das Weihnachtslied böhmischen Ursprungs „Freu dich, Erd‘ und Sternenzelt“, das tschechische „Trommellied“ und der Klassiker von den Bahamas „Ein Stern strahlt in der dunklen Nacht“ in einer Bearbeitung des Dirigenten Leo F. Schwär, sodass auch hier alle Stimmlagen des Chores zum Tragen kamen.

 

Beeindruckend dazwischen die Bass-Soli von Wilhelm Brüggenolte in einem warmen, melodischen Timbre. Der Chorgesang wechselte mit meditativen Texten, gelesen von Alois Underbrink und Darbietungen an der Orgel. Hier spielte Leo F. Schwär aus „Zwölf Stücke für die Flötenuhr“ von Joseph Haydn und eine Toccata aus der Symphonie Nr. 5 von Charles-Marie Widor.

 

 Schwungvoll sollte das Konzert mit dem Hymnus „Klänge der Freuden“ schließlich enden, doch mit kräftigem Applaus forderte das Publikum seine Zugabe, die es mit dem Volkslied „Oh du Stille Zeit“ prompt erhielt.

 

 

Foto: Austrup
© Grafschafter Nachrichten
vom 
14.01.2017