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Grafschafter Nachrichten                                                                                 Mo. 13.05.2024


© Grafschafter Nachrichten                                                   03.01.2023         Seite 17


Neuer Dirigent und viele Auftritte

 

Lebendiges Vereinsleben beim Nordhorner Männerchor / Die Sänger Schophuis und Ermisch geehrt

In der Kapelle des Haus St. Marien tritt der Männerchor häufiger auf. Bei der Versammlung wurden Mitglieder ausgezeichnet. Die Geehrten (kleines Foto) Alfred Ermisch (links) und Hermann Schophuis (Dritter von rechts) zusammen mit Wolfgang van Es (Zweiter von links, Kreissängerbund), dem Chorleiter Freek Engelbarts (Zweiter von rechts) sowie den Vorstandsmitgliedern Geerd Johannink (Dritter von links) und Reinhard Seinen (rechts). Fotos: Konjer/Hamel

 

Der Nordhorner Männerchor hat im vergangenen Jahr viel erlebt. So endete das Jahr 2018 mit der Verpflichtung des neuen Chorleiters Freek Engelbarts. Für das Jahr 2019 hat der Chor schon einen vollgepackten Terminkalender. Von Sebastian Hamel

 

NORDHORN In einem Chor zu singen, ist eine besondere Angelegenheit – von den wöchentlichen Probenterminen bis hin zur Freude, wenn man ein neues Lied beherrscht. Das weiß Wolfgang van Es, stellvertretender Vorsitzender im Kreissängerbund Emsland-Grafschaft Bentheim, der jüngst der Mitgliederversammlung des Nordhorner Männerchores beiwohnte. Zahlreiche Vereinsmitglieder konnte Vorsitzender Geerd Johannink dazu im Saal des Hotels Bonke willkommen heißen.

 

Wolfgang van Es war es auch, der eine ehrenvolle Aufgabe übernahm: die Auszeichnung zweier verdienter Chorsänger. So erhielt Hermann Schophuis die goldene Ehrennadel vom Chorverband Niedersachsen-Bremen. Mit 89 Jahren ist Schophuis der älteste Sänger im Chor und singt seit 40 Jahren im 1. Tenor. 1978 kam er zur Sängervereinigung Nordhorn und singt seit vier Jahren beim Nordhorner Männerchor. Alfred Ermisch ist seit 25 Jahren bei den Sän-gern, erst im Städtischen Chor Nordhorn und dann im neu gegründeten Nordhorner Männerchor. Er singt im 1. Bass. Zunächst war er Stimmführer für den 1. Bass, seit 2001 ist er unermüdlich als Notenwart für den gesamten Chor tätig. Alfred Ermisch bekam von Wolfgang van Es die silberne Ehrennadel ans Revers geheftet. Zuvor war van Es in seiner Laudatio mit launigen Worten und einem Augenzwinkern auf die rühmlichen Eigenschaften der beiden Jubilare eingegangen.

Im Bericht des Vorstands über das Jahr 2018 kam neben der ausgeglichenen Kassenlage und den erlebten Auftritten, Konzerten und Ausflügen auch die schwierige Suche nach einem geeigneten Chorleiter zur Sprache. Zur großen Freude des Männerchores war die Suche letztlich von Erfolg gekrönt und führte zur Verpflichtung von Freek Engelbarts am 1. Dezember 2018. „Dies hat sich schon jetzt als ausgesprochener Glücksfall herausgestellt“, hieß es dazu. Der 29-Jährige wohnt in Oldenzaal. Er ist studierter Musiker und arbeitet als Musikdozent an der Canisius-Schule in Almelo und Tubbergen. Auch mit Chören konnte Engelbarts schon einiges an Erfahrung sammeln.

Seinen ersten Auftritt mit dem Nordhorner Männerchor meisterte der junge Dirigent bei einem erfolgreichen Adventskonzert in der Kapelle im Haus St. Marien. Den Sängern hat er einen bunten Mix an neuen, aber auch bekannten Melodien vorgestellt. Geprobt werden diese Lieder ab sofort bei den wöchentlichen Treffen an jedem Dienstag. „Ein idealer Zeitpunkt also für potenzielle neue Sänger, zu einem Schnupperabend vorbeizuschauen“, teilt der Chor mit. Interessierte aller Altersgruppen sind dazu eingeladen. Bei der Mitgliederversammlung zeigte Engelbarts den Sängern neue Ideen auf, die Freude und Spaß am Singen wecken sollen. Der erste öffentliche Auftritt mit neuen Liedern erfolgt am 25. Mai beim Klostermarkt im Kloster Frenswegen.

Bei den Vorstandswahlen, die von Gerd Ahuis geleitet wurden, gab es mit Blick auf den geschäftsführenden Vor-stand keine Veränderungen. Geerd Johannink wurde erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt. Ihm zur Seite wurden wiedergewählt Reinhard Seinen (stellvertretender Vorsitzender) und Hendrik Schafierus (Geschäftsführer). Wolfgang Ziegemeyer ist weiterhin als Beirat im erweiterten Vorstand tätig. Die Arbeit der Notenwarte teilen sich Alfred Ermisch und Horst Beckert. Die Stimmführer für die vier Stimmen sind Friedhelm Müller für den 1. Tenor, Wilhelm Meyer für den 2. Tenor, Günter Schroven ist der Ansprechpartner für den 1. Bass und Wilhelm Striedelmeyer wurde als Stimmführer für den 2. Bass gewählt. Organisation und Veranstaltungen liegen in den bewährten Händen von Manfred van Ackeren und Paul Uppenkamp. Zur Unterstützung bei den vielseitigen Aufgaben wurde Rainer Knüver gewählt.

 

Der Terminkalender verzeichnet bereits jetzt zahlreiche Auftritte für 2019. Neben dem erwähnten Konzert im Kloster Frenswegen wird der Chor auch in diesem Jahr in mehreren Heimen und auf Jubiläen von Chormitgliedern zu hören sein. Ein Auftritt in der Stadtparkmuschel ist geplant. Im Haus St. Marien singt der Chor am 10. Mai. Im Herbst gibt es ein Konzert mit einem befreundeten Chor. Zum Jahresabschluss wird es wieder ein Adventskonzert und eine Weihnachtsfeier mit den Mitgliedern und deren Ehefrauen geben.

 

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07. März 2019

 

 

„Freue mich auf schöne musikalische Abenteuer“

Roun Zieverink leitet den Männerchor

Von Sebastian Hamel

NORDHORN Leitungswechsel beim Nordhorner Männerchor: Raymond Breukers, der fast zehn Jahre lang bei den Sängern in der Kreisstadt gewirkt hatte, übergibt den Taktstab an seinen Nachfolger Roun Zieverink. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge hat sich der Chor bei einem Treffen im Hotel Bonke von seinem langjährigen Leiter verabschiedet und den neuen Mann an der Spitze willkommen geheißen.

 

Der Nordhorner Männerchor existiert in seiner jetzigen Form seit dem 1. Januar 2015. Mit diesem Datum schlossen sich die beiden seit Jahrzehnten bestehenden Vereine Städtischer Chor und Sängervereinigung zu einem großen Chor zusammen. Raymond Breukers, der seit März 2009 den Städtischen Chor leitete, begleitete die Sänger auf diesem Weg.

 

Bei der Zusammenkunft blickte der Vorsitzende des Männerchores, Geerd Johannink, auf die vergangenen zehn Jahre und die gemeinsam erlebten Momente zurück.

Einer der Höhepunkte ging 2014 im Vorfeld des Zusammenschlusses vonstatten: Um zu testen, ob beide Chöre auch zueinander passen, wurde ein Projektkonzert unter dem Titel „Musical- Melodien“ auf die Beine gestellt. Unter Beteiligung mehrerer Gastsänger, um die man im Laufe des Jahres geworben hatte, ging der Auftritt am 25. Oktober 2014 im Konzert- und Theatersaal erfolgreich über die Bühne. „Einige der Gastsänger haben sich dem Nordhorner Männerchor danach erfreulicherweise angeschlossen und sind bis heute dabei“, sagte Johannink. An den scheidenden Chorleiter gerichtete meinte er: „Raymond, wir danken dir ganz herzlich für die schöne Zeit mit dir.“

 

Breukers bekräftigte seinerseits, er sei immer gerne nach Nordhorn gekommen. Optimistisch sagte er: „Aber mit einem neuen Leiter kommen neue Ideen. Das kann auch gut für einen Chor sein.“ Alsdann sangen die Anwesenden „Lasst uns Abschied nehmen, mit lächelndem Gesicht“ – am Piano begleitet von Roun Zieverink. Auf dessen vielseitige Vita ging daraufhin der 2. Vorsitzende Reinhard Seinen ein. Zieverink kam in den Niederlanden zur Welt, wuchs in der Grafschaft auf und lebt nunmehr in Hamburg-St. Pauli.

 

Der 31-Jährige ist Profimusiker und entstammt einer überaus musikalischen Familie: Sein Vater ist der vor knapp einem Jahr verstorbene Rob Zieverink, der sich als Musikschullehrer und „Vollblutmusiker“ in der Grafschaft einer großen Beliebtheit erfreute und selbst die Sängervereinigung über mehrere Jahre leitete. Auch Rouns Schwestern Rolinde Zieverink und Roxine Engelbarts sind in der hiesigen Musikszene keine Unbekannten.

Seit 2004 ist Roun Zieverink als professioneller Musiker aktiv. Ab 2006 studierte er Komposition in Enschede, anschließend von 2008 bis 2011 Orchesterdirigieren in Rotterdam. Seit 2011 ist er Music Supervisor bei AIDACruises, seit 2016 Organisator und Pianist des Open Piano in Hamburg – einer Art Klavier-Karaoke, wo Interessierte die Noten ihres Lieblingssongs oder Eigenkompositionen mitbringen und diese auf der Bühne zu Klaviermusik singen können. Zahlreiche weitere Projekte zählen zum Lebenslauf des begnadeten Musikkünstlers.

 

In seinem Grußwort betonte Roun Zieverink, er fühle sich der Grafschaft nach wie vor sehr verbunden und das kürzlich erfolgte Probe- Dirigieren mit dem Männerchor habe ihm viel Spaß bereitet. „Ich mache viel Popularmusik, aber komme aus der Klassik und möchte gerne am deutschen Liedgut weiterarbeiten“, sagte er und freute sich auf „schöne musikalische Abenteuer“. Man dürfe nicht vergessen, wo man herkommt – das gelte für Menschen ebenso wie für die Musik. „Popularmusik kommt aus der Klassik. Für mich haben alle Richtungen denselben Stellenwert.“

 

Durch die wöchentlichen Besuche in der Grafschaft ergebe sich auch ein privater Vorteil, da er dann seine Familie öfter sehen könne. Augenzwinkernd merkte er mit Blick auf seine künftige Tätigkeit an: „Ich habe zwar viel vom Habitus meines Vaters, aber ich versuche, immer rechtzeitig da zu sein.“

Der Nordhorner Männerchor, der 55 Sänger umfasst und wöchentlich probt, macht nun zunächst eine Sommerpause. Die erste gemeinsame Probe mit Roun Zieverink ist für Dienstag, 31. Juli, um 19 Uhr bei Bonke angesetzt. Neue Mitglieder und interessierte Sänger sind willkommen.

 

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18. Juni 2018

 

 

 

Gold für aktive Sänger


Jahresabschlussfeier des Nordhorner Männerchors

gn NORDHORN. Vor Kurzem hat der Nordhorner Männerchor alle aktiven Sänger und auch die passiven Mitglieder mit ihren Ehefrauen zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Im weihnachtlich geschmückten Saal Bonke ließ man das abgelaufene Sängerjahr Revue passieren.

 

Der Vorsitzende des Männerchors, Geerd Johannink, begrüßte die Sänger und zahlreichen Gäste mit einem Rückblick auf die Choraktivitäten und einem Ausblick auf das kommende Jahr. Der stellvertretende Vorsitzende im Kreischorverband Emsland/ Grafschaft Bentheim, Wolfgang van Es, war extra nach Nordhorn gekommen, um drei Sänger für viele Jahre aktives Singen auszuzeichnen. In seiner Laudatio würdigte van Es die drei Jubilare. Hermann Riedel ist 1977 in die Sängervereinigung eingetreten und erhielt somit die Goldene Ehrennadel der Chorvereinigung Niedersachsen/ Bremen für 40 Jahre aktives Singen im Chor.

 

Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Paul Wittenbrink mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Chorverbands ausgezeichnet

 

60 Jahre aktiver Sänger zu sein ist eine besondere Leistung. Gerrit Friemann ist bereits mit 18 Jahren dem städtischen Chor beigetreten und erhielt eine Urkunde und die Goldene Ehrennadel mit der Zahl 60 vom Deutschen Chorverband.

 

Johannink würdigte die unterschiedlichen Positionen im verantwortungsvollen Wirken des Gerrit Friemann in sechs Jahrzehnten und übergab ihm ein Buchgeschenk. Mit einem Dankeschön wandte sich Johannink an die passiven Mitglieder des Gesangvereins, die teilweise schon viele Jahre dem Chor die Treue halten. Für ihren Sangesbruder Paul Wittenbrink hatten einige Sänger eine Überraschung vorbereitet. Als ihm die Ehrennadel ans Revers geheftet wurde, stimmte Wolfgang Ziegemeyer aus dem 1. Bass ein speziell für Wittenbrink umgeschriebenes Lied an. Bei dem Refrain nach der Melodie „in der Weihnachtsbäckerei“ wurde von allen Festteilnehmern kräftig mitgesungen. Wittenbrink steuerte auch in diesem Jahr wieder das Gebäck für die Weihnachtsfeier bei.

 

Zusammen mit den Gästen sang der Chor Advents- und Weihnachtslieder, die von Dirigent Raymond Breukers am Klavier, Geerd Johannink mit der Gitarre und Dieter Kleine-Ruse mit Saxofon oder Klarinette begleitet wurden.

 

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23. Dezember 2017

 

 

Nordhorner Männerchor begeistert
Musiker und Sänger überzeugen 250 Besucher mit heiter-beschwingtem Auftritt

 

gn NORDHORN. Zu einem sommerlichen Konzert hatte der Nordhorner Männerchor in die Kreuzkirche eingeladen. Das Konzert wurde zusammen mit einem Blechbläserensemble aus Neugnadenfeld dargeboten. Trotz zahlreicher anderer Veranstaltungen waren an die 250 Freunde der Chor- und Blasmusik gekommen.

 

 Während das Bläserensemble die „festliche Intrada“ von Th. Rieger spielte, betraten die fast 50 Sänger den Kirchenraum. Mit den Evergreens „Heimweh“ und „Butterfly“ eröffnete der Chor seine vierstimmig gesungenen Liedvorträge. Spätestens mit dem Song „Die kleine Kneipe“ stellten Chor und Publikum eine Verbindung her, die das komplette Konzert über hielt. Bläsergruppe und Chor wechselten jeweils nach zwei   bis drei Vorträgen. Unter der Leitung von Werner Zwick spielten die Bläser gekonnt Stücke in gefühlvoller, aber auch instrumentaler Klangfülle mit Titeln wie „Alles was Odem hat“ bis „Probealarm“.

 

 Mit dem bekannten Lied „Ein bisschen Freude braucht der Mensch“ trat Werner Ickerott mit seiner dunklen, sonoren Stimme vor das Publikum und erhielt für seine gelungene Darstellung ausgiebigen Beifall. Alle Liedvorträge von Chor und Solisten wurden von der gefühlvoll intonierenden Pianistin Quinte Breukers begleitet.

 

 Als Höhepunkt des Konzerts darf man die drei Lieder aus dem Musical „Les Misérables“ bezeichnen. Der Dirigent  des Männerchores, Raymond Breukers, hatte drei bekannte, aber doch recht unterschiedliche Lieder aus diesem Musical gewählt und für den Männerchor bearbeitet.

 Das erste Lied „Ich hab geträumt vor langer Zeit“ wurde von Wolfgang Ziegemeyer als Solist sehr gefühlvoll vorgetragen.

 Mit dem zweiten Lied konnte Rudolf Böhmer als kurioser Wirt mit „Herr im Haus“ besonders glänzen. Beide Solisten wurden mit besonders starkem Beifall belohnt.

 Das dritte Lied beschreibt die Arbeiteraufstände von 1830 in Paris. „Das Lied des Volkes“ ist ein flammender Appell für die Schaffung einer gerechteren Gesellschaft  und für die Bekämpfung der Armut. Hier konnte der große Männerchor seine Stärken besonders gut demonstrieren.

 

 Das Lied „Dankeschön und auf Wiederseh’n“ erklang vor der Verteilung der Blumensträuße und Dankesworte an Dirigent, Klavierbegleitung und das virtuose Blechbläserensemble.

 Die Zuhörer waren begeistert von diesem gelungenen Konzertabend und dankten mit lang anhaltendem Applaus, der den Chor zu zwei Zugaben aufforderte. Mit den Liedern „Heute beginnt der Rest deines Lebens“ und „Adieu, mein kleiner Gardeoffizier“ endete das angenehme Konzert.

 

Zum Schluss erhob sich das gesamte Publikum zum Ausdruck der Begeisterung von den Plätzen.

 

© Grafschafter Nachrichten - 24.06.2017

 

 

 

Männerchor ehrt verdiente Chorsänger

Weihnachtsfeier bei Bonke

NORDHORN. Zu seiner Jahresabschlussfeier hatte der Nordhorner Männerchor kurz vor Weihnachten wieder eingeladen. Alle aktiven und passiven Mitglieder mit ihren Damen waren eingeladen in den weihnachtlich geschmückten Saal des Hotels Bonke. Bei Glühwein, Kaffee und Tee und speziell für dieses Fest zubereitetem Gebäck ließ man das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren.

 

Unter der Leitung des Dirigenten Raymond Breukers sang der Chor verschiedene Weihnachtslieder, die zum Teil für diesen Abend eingeübt und bei den beiden vorangegangen Adventskonzerten nicht aufgeführt wurden.

 

Obwohl der Nordhorner Männerchor erst seit zwei Jahren besteht, wurden insgesamt sechs Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Chorgesang geehrt. Die Mitgliedschaft bezieht sich nicht auf die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Chor, sondern auf die Mitgliedschaft in Chören, die dem Deutschen Chorverband angeschlossen sind.

 

Wolfgang van Es, stellvertretender Vorsitzender im Kreischorverband Emsland/ Grafschaft Bentheim, war nach Nordhorn gekommen, um die Ehrungen vorzunehmen. Wolfgang van Es hatte für jeden geehrten Sänger eine Laudatio vorbereitet, die er in humorvollen Worten vortrug.

 

Hendrik Schafierus erhielt für 50-jährige aktive Mitgliedschaft im Chor die goldene Ehrennadel. Karl-Friedrich Soyke ist seit 60 Jahren aktiver Sänger, konnte aber die goldene Sängernadel noch nicht entgegennehmen, weil er von seinem neuen Wohnort in Süddeutschland an diesem Wochenende nicht nach Nordhorn kommen konnte. Außerdem erhielten diese beiden Jubilare mit der Ehrennadel eine Urkunde des Deutschen Chorverbandes.

 

Theodor Abraham wurde mit der goldenen Sängernadel für 40 Jahre Chorzugehörigkeit, Karl Lütkes mit der silbernen Chornadel für 25 Jahre ausgezeichnet. Für jeweils 10-jährige aktive Chormitgliedschaft wurden Heinz Albrink und Bernhard Niederste- Hollenberg mit der bronzenen Nadel geehrt.

 

Im weiteren Verlauf des Abends wurden gemeinsam von allen Festteilnehmern bekannte und beliebte Weihnachtslieder gesungen sowie humorvolle Geschichten und Gedichte von verschiedenen Sängern vorgetragen.

 

© Grafschafter Nachrichten

27. 12. 2016

 

 

 


Lieder zur Weihnachtszeit

Stimmungsvolles Konzert des Nordhorner Männerchores

gn NORDHORN. Zu einem bemerkenswerten Erlebnis gestaltete sich kürzlich das Adventskonzert des Nordhorner Männerchores in der lutherischen Kreuzkirche. Die knapp fünfzig Sänger hatten sich mit ihrem Dirigenten im Altarraum aufgestellt und begannen ihre Vorträge mit dem bekannten Lied „O du fröhliche“. Nach einer kurzen Begrüßung folgte das vierstimmig gesungene „Denn es ist Weihnachtszeit“.

 

Wolfgang Ziegemeyer als Solist sang mit klarer Stimme sehr harmonisch das Lied „O Heil’ge Nacht“. Der Chor stellte bei diesem Lied unter Beweis, dass er auch die leisen Töne von piano bis pianissimo gekonnt beherrscht.

 

Gemeinsam mit den Zuhörern wurde „Kommet ihr Hirten“ angestimmt. Ein weiterer Höhepunkt folgte mit einem Damentrio aus den Niederlanden. Der Ohrwurm „Im weißen Winterwald“ erhielt durch den Solisten Wolfgang Ziegemeyer und dem Männerchor eine ganz besondere Note. „Fröhliche Weihnacht überall“ sangen Zuhörer und Chor gemeinsam.

Mit sehr kultivierten Stimmen sang das Trio „ Adeste Fideles“. Als gut gelungen muss man die folgende Liedbearbeitung und Ausführung bezeichnen. Der Männerchor sang jeweils eine Zeile des alten Weihnachtsliedes „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ und die Damen folgten mit einer Zeile des englischen Liedes „The Rose“. Arrangiert hatte dieses reizvolle Zusammenspiel der Dirigent Raymond Breukers.

Dem sehr engagierten Leiter des Chores, Raymond Breukers aus Losser, gebührt Dank für die Gesamtleitung, die Bearbeitung der Notensätze und nicht zuletzt für das einfühlsame Klavierspiel – mal dezent unterstützend, aber auch kraftvoll, wo es nötig war.

 

„Transeamus usque Bethlehem“ ist ein schlesisches, weihnachtliches Chorwerk. Werner Ickerott trug die Kantate in lateinischer Sprache sehr gekonnt vor. Der Chor, quasi als Engelsstimmen, setzte später mit dem Gloria ein. Sehr einfühlsam sang der Chor „Das ewige Lied“.

 

Die Besucher waren begeistert von dem bunten Querschnitt durch die Fülle der Advents- und Weihnachtslieder. Das Damen- Trio und der Männerchor wurden mit entprechendem Applaus belohnt. Der herzliche Beifall brachte den Zuhörern noch eine Zugabe. Zusammen mit den drei Damen wurde „Stille Nacht, Heilige Nacht“ in einem besonderen Arrangement gesungen. 

 

© Grafschafter Nachrichten

16.12.2016